Eibensbach

Stand: 26.11.2018 19:00:48

www.nachtwaechtervoneibensbach.de

 

 

 

 

 

"Nicht nur in literarischen Texten ist die Figur des Nachtwächters häufig mit der Rolle eines satirischen Kommentators auch des Regionalgeschehens verknüpft. Seine Außenseiterposition prädestiniert ihn geradezu dazu – ähnlich der Narrenfigur – als Mahner der Wahrheit aufzutreten, der Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten und auf diese Weise die Obrigkeit und die herrschenden Systeme zu kritisieren. Mit der Figur wird somit eine Umdeutung der eigentlichen Tätigkeit dieses Berufsstandes vollzogen: Der, der eigentlich für Ruhe und Ordnung sorgen soll, wird zum Aufrührer und Unruhestifter."

 

Das ehemalige Dorf Eibensbach bis 1975   (bitte unterstrichene Zeile anklicken)

Eibensbach Stadtteil von Güglingen ab 1975

Textquelle:: "Sagen aus dem Zabergäu" gesammelt und herausgegeben von Theodor Bolay, ISBN 3 - 924275 - 00 - 9

 Bildquellen: Eibensbacher Familien

Das Wagenthema in Anlehnung an Sage: "Der Eibensbacher Kuhhirte"

Eibensbach im Jahr 2011

Über den Dächern von Eibensbach im Jahr 2012

Werkswohnhaus in Eibensbach 2012

 

Der Ort Eibensbach am Fuße des nördlichen Strombergrückens dürfte ursprünglich ein Burgweiler der sagenumwobenen, 1241 erstmals urkundlich erwähnten Burgruine Blankenhorn gewesen sein. Diese Burg gehörte zu den größten und stärksten Burganlagen unseres Landes und wurde wahrscheinlich 1220/1230 durch Heinrich II. von Neuffen erbaut.

 

Bildquelle: Eibensbacher Postkarte

Burg  und Dorf kamen dann über die Herren von Neuffen im 14.Jahrhundert an Württemberg. Eibensbach gehörte in der Folge bis 1807 zum Amt Güglingen, dann bis 1938 zum Oberamt Brackenheim. Von der einst mächtigen Burganlage, von der bereits 1479 Abbrucharbeiten erwähnt werden, steht heute noch eine bemerkenswerte, 18 m hohe Schildmauer.

 

Vor 30 Jahren hatte Eibensbach als Ortsteil von Güglingen, am 31.12. 1981, 783 Einwohner. Dreißig Jahre später - entspricht einer Generation - waren es in Eibensbach 920 Einwohner.

 

 

Zur Erinnerung:

1989, BM Volk schreibt: "Einkauf Eibensbach, hier ist eine optimale Situation entstanden durch die Erstellung des gemischt genutzten Wohn- und Geschäftshauses in der Ortsmitte. Wir hoffen, dass die Eibensbacher Einwohner dieses Angebot des Lebensmittelgeschäftes, des Metzgereigeschäftes und der R + V Bank annehmen."

Mittlerweile ist im Wohn- und Geschäftshaus, das 1988/1989 erbaut wurde, die Bankfiliale und die Metzgerei geschlossen. Das dazugehörige Parkdeck wurde seit seiner Erstellung noch nie von den Kunden angenommen.

Wie sagte doch Dr.Angerbauer:

In seinem Festvortrag am 25.10.1980 zur 600 Jahrfeier von Eibensbach erwähnte Dr. Angerbauer in seiner Rückblende: "Stets sei Eibensbach eine der ärmsten Gemeinden im Amt Güglingen gewesen. Dem Dorf sei wohl auch nie etwas erspart geblieben."

Was er damit wohl gemeint hat?

 

2014, Abbruch des letzten Werkswohnhauses in Eibensbach

 

Bildaufnahme: 14. Januar 2014

Der "Nachtwächter von Eibensbach", ist überrascht, dass die einheimische Firma keine Werkswohnungen  mehr unterhält. Hat dies was mit den Ereignissen von Papenburg zu tun? Oder will man keine Mitarbeiter mehr in Werkswohnungen unterbringen um eine Gettobildung zu verhindern?  Die Zukunft wird es zeigen. Warten wir es ab.

Die Stadt Güglingen hat in dem jetzt freigewordenen Gelände ein neues Baugebiet. Die zukünftigen Bauherrn in diesem Baugebiet sollten sich über die möglichen Lärmbelästigungen z. B. in den Sommermonaten, verursacht durch die Nähe der Eibensbacher Firma, im klaren sein. Aber, das ist doch selbstverständlich, wer in der Nähe eines Industrieunternehmens sein Haus baut, muss mit diesen Möglichkeiten rechnen und kann sich nicht im Nachhinein beschweren.

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